Umgebung

Viel Interessantes gibt es in der Umgebung von Nandlstadt zu entdecken. Ob Sie die Wandermöglichkeiten nutzen oder mit dem Fahrrad in unserer lieblichen Landschaft unterwegs sind: Am Wegrand finden sich immer wieder verborgene kleine Schätze, sei es ein Marterl oder Wegkreuz, eine kleine Kapelle - oder einfach nur ein Hopfengarten, der zu jeder Jahreszeit und bei jedem Licht anders aussieht. Zur Erntezeit des Hopfens ab Mitte August wird in unserer Gegend vieles rund um das grüne Gold geboten. Über das Programm im einzelnen informieren Sie sich bitte unter www.hallertauer-hopfenwochen.de.

Wollen Sie sich vielleicht einmal die Hallertau von oben anschauen? Am Segelflugplatz Auhöfe in der Gemeinde Wolnzach sind Rundflüge möglich (Tel. 08442-2412). Und Ballonfahrten bietet Ballooning Hallertau in Volkenschwand an. Kontakt: Tel. 08754-209, Fax 08754-910141, E-Mail donby@freenet.de.

Aber auch bei schlechtem Wetter hat die Region einiges zu bieten: Besuchen Sie doch z. B. einmal das Hopfenmuseum in Wolnzach. Allein schon die Architektur ist außergewöhnlich: das Gebäude ist einem Hopfengarten nachempfunden. Hier erfahren Sie auf anschauliche Weise vieles über die Hopfenpflanze und den Hopfenanbau in der Hallertau. Mit allen Sinnen können Sie diese faszinierende Kulturpflanze erleben, sei es, indem Sie die Ausstellung durch die größte Hopfendolde der Welt betreten, sei es, dass Sie versuchen, das Modell eines Hopfengerüstes zu erstellen oder sich über den Hopfenanbau in vergangener Zeit informieren. Ergänzt wird das Museum durch den Hallertauer Hopfenlehrpfad. Es handelt sich dabei um einen Rundgang von ca. 4 km mit 26 Informationstafeln. Start ist am Parkplatz am Ortsrand von Wolnzach in Richtung Rohrbach. Informationsbroschüren dazu erhalten Sie im Hopfenmuseum und im Wolnzacher Rathaus.

Vom Hopfen zum Bier - darüber können Sie dann mehr erfahren bei einem Besuch der Schloßbrauerei Au-Hallertau. Auch das historische Schlossgebäude kann dabei besichtigt werden mit der Jagd- und Trophäensammlung (nach Anmeldung, Tel. 08752-86320), und im idyllischen Biergarten kann man dann das Bier und die regionalen kulinarischen Spezialitäten probieren. Die Brauerei Starkmeth in Tegernbach, Mainburger Str. 32, Tel. 08752-866642 bietet Bierseminare nach Anmeldung. Wussten Sie z. B., dass das älteste noch gültige Lebensmittelgesetz der Welt, das 1516 in Ingolstadt erlassene Reinheitsgebot für Bier, einen Vorläufer in der Hallertau hatte? 1493 verkündete Herzog Georg der Reiche die Biersatzordnung für das Herzogtum Bayern-Landshut. Oder: Woher kommt der Name fürs Weiß- oder Weizenbier? "Weizen", weil dieses Bier einen hohen Anteil an Weizenmalz enthält, und "Weißbier", weil bei diesem obergärigen Bier die helle (weiße) Hefe auf dem Braukessel schwimmt.

Auch der Bürgerbräu in Wolnzach (Am Brunnen 2, Tel. 08442-964088) kann nach vorheriger Vereinbarung besichtigt werden. Der Bürgerbräu ist eine kleine Aktiengesellschaft von Wolnzacher Bürgern, die ihre Dividende in "Naturalien", also in Bier, ausgezahlt bekommen. Und bei einem Besuch der alten Bischofsstadt Freising lohnt sich in jedem Fall ein Abstecher auf den Nährberg, nach Weihenstephan, zur ältesten Brauerei der Welt, natürlich mit Besuch des Biergartens (hier hat man einen fantastischen Blick über Freising) oder des Bräustüberls, wo Sie den originalen Obatzten essen können, der in Weihenstephan erfunden wurde.

Spargelwochen im Frühling und Wildwochen im Herbst runden das Angebot für Feinschmecker in der Region ab. Eine ganz besondere Spezialität gibt es im zeitigen Frühjahr, den Hopfenspargel. Er war lange Zeit fast vergessen. Seit einigen Jahren bieten viele Lokale die jungen Sprossen des Hopfens wieder an.

Zurück zu den Museen: Für Menschen mit Blick fürs Außergewöhnliche im Gewohnten ist vielleicht das Museum zur Kulturgeschichte der Hand interessant. Bitte informieren Sie sich dazu auf der Homepage www.museum-der-hand.de. Andreas Kreitmeier in Kürzling 2 hat eine Sammlung von Oldtimern, Schleppern und alten landwirtschaftlichen Geräten. Bitte melden Sie sich unter Tel. 08752-867505 an.

An Natursehenswürdigkeiten gibt es in der Region: die Keltenschanze in Au-Hallertau (ein historischer Ringwall im Tannet) und hallstattliche Siedlungsfunde auf dem Schlossberg in Wolnzach.

Sind Sie sportlich interessiert? Wie wäre es einmal mit Golfspielen? In der Nähe von Tegernbach (Gemeinde Rudelzhausen) gibt es einen Golfplatz mit einer 27-Loch-Anlage und einem 9-Loch-Übungsplatz. Adresse: Weihern 3, Tegernbach, 84104 Rudelzhausen, Tel. 08756-96010.

Wissen erwandern können Sie sich in Rohrbach auf dem Obstbaum-Lehrpfad (im Aufbau) über alte, einheimische Obstsorten. Ausgangspunkt ist die St.-Kastulus-Straße, Ortsende (Tel. 08442-96700). In Geisenfeld kann beim Klärwerk eine Streuobstwiese mit heimischen Obstsorten und "grünem Dach" mit Schautafeln besucht werden. Dazu gibt es den Waldlehrpfad "Exotenwäldchen" mit Bäumen aus aller Welt (Tel. 08452-730840).

In der Freisinger Gegend gibt es die reizvolle Flusslandschaft des Ampertals zu entdecken. Es handelt sich dabei um ein Landschaftsschutzgebiet mit seltenen Tier- und Pflanzenarten. Informationen darüber erhalten Sie durch den Landschaftspflegeverband Freising, Landshuter Str. 31, 85356 Freising, Tel. 08161-600426, www.kreis-fs.de. Oder besuchen Sie das Landesarboretum Kranzberger Forst (Forstamt Freising, Tel. 08161-48020). Auch über den Walderlebnispfad mit Start am Biergarten Plantage erhalten Sie dort Auskunft.

Und zwischen Mainburg und Ratzenhofen mit seinem idyllischen Schloß-Biergarten kann man auf dem Erlebnispfad Hopfen und Bier wandern. Darüber gibt der Tourismusverband Kelheim unter der Tel. Nr. 09441 207-330 Auskunft.

Besonders für Familien mit Kindern interessant: der Vogelpark in Abensberg mit regelmäßigen Flugshows. Und als relativ junge Attraktion gibt es den 35 Meter hohen Kuchlbauer-Turm, der nach einem Architektur-Konzept von Friedensreich Hundertwasser Regentag entstanden ist (siehe nebenstehendes Bild; wir bedanken uns beim Tourismusverband Kelheim, der uns diese Ansicht zur Verfügung gestellt hat).

Wenn Sie es etwas gemächlicher wollen: Was halten Sie von einer Kutschfahrt? Bei Josef Straßberger, Bürgergasse 5, 84072 Au-Hallertau, Tel. 08752-220 oder 9706 können Sie sich dafür anmelden. Auch Xaver Bauer, Berg, 84104 Rudelzhausen, Tel. 08752-7422 und Albert Wilhelm in Wolnzach, Tel. 08441-9511 bieten Kutschfahrten an.

Und im Winter?

Eislaufen ist möglich auf der Kunsteisbahn in der Freisinger Luitpoldanlage (geöffnet November bis März, je nach Witterung), Tel. 08161-50900, im Kunsteisstadion Moosburg, Am Stadion 9, Tel. 08761-61600 (geöffnet von Anfang November bis Anfang März) und im Kunsteisstadion Pfaffenhofen, Ingolstädter Str. 76. Das Pfaffenhofener Stadion ist überdacht, hat die Tel. 08441-6767 und ist von Oktober bis März geöffnet.

Und noch etwas Aktuelles für das Jahr 2015:

Im Ampertal gibt es wie jedes Jahr naturkundliche Exkursionen. Hier finden Sie das Programm zum Download!