Aktuelles 2017

Aktuelles: Monat August

  • 29.08.2017: Krisendienst Psychiatrie

    Krisendienst KleinesLogo

    Wohnortnahe Hilfe in seelischer Not

    0180 / 655 3000, täglich von 9 bis 24 Uhr, an 365 Tagen im Jahr:

    In seelischen Krisen und psychiatrischen Notlagen können sich die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde an den Krisendienst Psychiatrie wenden. Er berät alle Menschen ab dem 16. Lebensjahr, die selbst von einer Krise betroffen sind, sowie deren Angehörige und weitere Personen aus dem sozialen Umfeld. Auch für Ärzte, Einrichtungen und Fachstellen, die mit Menschen in psychischen Krisen zu tun haben, hat der Krisendienst ein offenes Ohr.

    Die fachkundigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krisendienstes Psychiatrie hören zu, fragen nach und klären mit den Anrufern gemeinsam die Situation. Sie vermitteln den Betroffenen wohnortnahe, passende Hilfeangebote wie persönliche Beratung, ambulante Krisenhilfe oder - bei Bedarf - ambulante fachärztliche oder stationäre Behandlung. Bei besonders schweren Notlagen stehen mobile Einsatzteams auch für Hausbesuche zwischen 9 und 21 Uhr (werktags) sowie 13 und 21 Uhr (an Wochenenden/Feiertagen) bereit.

    Der Krisendienst Psychiatrie wird vom Bezirk Oberbayern finanziert und in enger Zusammenarbeit mit den regionalen Sozialpsychiatrischen Diensten organisiert. Die Beratung ist für Sie als Anruferin oder Anrufer kostenfrei. Wenn Sie also in einer Krise nicht mehr weiter wissen, rufen Sie an. Je eher, desto besser! Denn mit fachkundiger Begleitung lässt sich fast jede Krise leichter meistern.

    Mehr Informationen unter: www.krisendienst-psychiatrie.de.


  • 28.08.2017: Der direkte Draht zu Ihrer Staatsregierung

    Unter der Telefonnummer 01801-20 10 10 (4,6 Cent pro Minute aus dem Netz der Dt. Telekom) erreichen Sie die Servicestelle der Bayerischen Staatsregierung BAYERN DIREKT.

    Diese ist Ihr persönlicher Lotes im staatlichen Informationsangebot. Ein Anruf genügt für Informationen über

    - Behörden, zuständige Stellen und Ansprechpartner der Bayerischen Staatsregierung
    - Informationsmaterial und Broschüren
    - aktuelle Themen
    - Internet-Quellen

    Bitte beachten Sie aber: BAYERN DIREKT erteilt keine rechtlichen Auskünfte und schlichtet keine Konflikte.

    Telefon: 01801-20 10 10
    Fax: 01801-20 10 11
    eMail: direkt@bayern.de
    Internet: www.bayern.de

  • 27.08.2017: Schwanger - und keiner darf es erfahren?

    Eine Schwangerschaft geheim halten zu müssen, ist ein schwieriges Proglem. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend lässt Sie nicht allein mit Ihrer Angst und Verzweiflung. Es steht Ihnen bei.

    Bitte rufen Sie an!

    0800 40 40 020

    Sie erhalten Beratung - anonym und sicher.

    Der Anruf ist kostenlos. Näheres erfahren Sie auch unter www.geburt-vertraulich.de.

    Eine Schwangerschaft geheim halten zu müssen, ist ein schwieriges Problem. Hier werden Sie nicht allein gelassen mit Ihrer Angst und Verzweiflung. Sie können sich anonym beraten lassen, müssen nicht Ihren Namen nennen. Das Hilfetelefon "Schwangere in Not - anonym & sicher" ist jederzeit - 24 h - kostenlos erreichbar. Mit Hilfe einer Dolmetscherin ist die Beratung in vielen Sprachen möglich.

  • 26.08.2017: Schutz vor Zeckenstichen

    "Das kleine Tier kann mir doch nicht schaden"

    Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) rät, sich vor Zeckenstichen ausreichend zu schützen. Arbeitgeber haben die Aufgabe, ihre Mitarbeiter im Rahmen der Unterweisung auch über solche sogenannten biologischen Gefährdungen ausreichend zu informieren und Schutzmaßnahmen vorzustellen.

    Als Friedrich A. im Sommer 2000 mit grippeähnlichen Symptomen seinen Hausarzt aufsuchte, konnte er sich nicht an einen Zeckenstich erinnern. Selbst wenn, er hätte keinen Zusammenhang hergestellt zwischen diesem unerträglichen Kopfschmerz, seinen Gliederschmerzen, dem Schüttelfrost und dem Fieber. Lästige, juckende Zeckenstiche, das kannte der Landwirt natürlich. Aber davon wird man doch nicht krank. So ein kleines Tier kann mir nicht schaden - so war seine Einschätzung damals. Die Beschwerden verschlimmerten sich bei ihm. Ein Klinikaufenthalt auf der Intensivstation wurde notwendig. Die Diagnose lautete Hirnhautentzündung. Genauer gesagt war Friedrich A. an einer Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) erkrankt. Auslöser muss ein Zeckenstich gewesen sein. Gegen FSME hatte der Landwirt sich bisher nicht impfen lassen.

    Biologische Gefährdungen ernst nehmen
    "FSME-Viren werden, genauso wie die bakteriellen Erreger der Lyme-Borreliose, durch Zeckenstiche auf den Menschen übertragen", erklärt SVLFG-Mitarbeiterin Dr. Alexandra Riethmüller. Sie ist im Bereich Prävention unter anderem zuständig für biologische Gefährdungen, zu denen auch Zoonosen, also von Tieren auf Menschen übertragbare Krankheiten, gehören. "Neben Zecken, die eventuell Infektionserreger in sich tragen, können beispielsweise Tierstäube organische Stoffe enthalten, die allergische Erkrankungen an Haut oder Atemwegen auslösen. Andere Stoffe haben eine reizende und/oder giftige Wirkung", ergänzt Dr. Riethmüller.
    "Solche sogenannen biologischen Gefährdungen werden häufig leider nicht ernst genug genommen", bedauert die Biologin. Und weiter: "Schutzmaßnahmen werden dann nicht im ausreichenden Maße ergriffen. Anders als bei offensichtlichen Gefahrten, wie zum Beispiel defekten Leitern, fehlenden Absturzsicherungen oder offenen Gruben, wird die mögliche Gefährdung nicht auf Anhieb erkannt. In der Folge kann es dann zu schweren Erkrankungen mit zum Teil lebenslangen Beschwerden kommen".

    Prävention schützt
    Für den Fall, dass man in einem FSME-Risikogebiet wohnt, arbeitet oder beabsichtigt, dort Urlaub zu machen, sollte man sich laut Dr. Riethmüller rechtzeitig gegen FSME impfen lassen und auch die Auffrischungsimpfungen konsequent wahrnehmen.
    Um Zecken erst gar nicht zum Stich kommen zu lassen, empfiehlt sie, dichte, geschlossene Kleidung - lange Hosen, Gamaschen, geschlossenes Schuhwerk - und Kopfbedeckung zu tragen. Wichtig ist, die Kleidung während und die Haut nach der Arbeit bzw. nach dem Aufenthalt im Freien nach Zecken abzusuchen. Ist es doch zu einem Stich gekommen, sollte die Zecke rasch und ohne sie zu quetschen mit einem geeigneten Zeckenentferner (Zeckenzange, Pinzette, Zeckenkarte, Zeckenlasso, Fingernägel) entfernt werden. Daher ist es ratsam, den Erste-Hilfe-Kasten z. B. um eine Pinzette sowie um ein Desinfektionsmittel zur Behandlung der Stichstelle und der Hände zu ergänzen.
    Wichtig ist auch, die Stichstelle zu markieren, zu beobachten und auf Hautveränderungen zu achten. Falls beispielsweise Wanderröte oder grippales Unwohlsein auftreten, ist umgehend ein Arzt aufzusuchen. Die Wanderröte ist ein charakteristischer Hinweis auf eine beginnende Lyme-Borreliose. Für Arbeitgeber wichtig: Da bisher keine Borreliose-Schutzimpfung verfügbar ist, kommt bezüglich der Infektionsgefährdung durch Berrelien der Unterweisung eine hohe Bedeutung zu.

    Spätfolgen der FSME
    Friedrich A. hat die schwere Hirnhautentzündung überlebt. Beschwerden sind ihm aber bis heute geblieben. Als besonders einschränkend erlebt der Landwirt vor allem Lähmungserscheinungen, die sich nicht zurückgebildet haben. Anfallende Arbeiten auf seinem Betrieb kann er nur noch bedingt selbst erledigen. Seit nunmehr 17 Jahren benötigt Friedrich A. regelmäßig ärztliche Behandlungen, Medikamente und physiotherapeutische Anwendungen. Auch heute noch sind immer wieder Klinikaufenthalte als Folge der FSME-Erkrankung notwendig.

  • 25.08.2017: Widerspruchsrecht von Wahlberechtigten
    wegen Weitergabe ihrer Daten

    Bekanntmachung
    über das Widerspruchsrecht von Wahlberechtigten hinsichtlich
    der Weitergabe ihrer Daten

    Im Zusammenhang mit den Bundestagswahlen am Sonntag, 24.09.2017 wird darauf hingewiesen, dass die Meldebehörde nach den Vorschriften des Bundesmeldegesetzes (§ 50 Abs. 1 BMG) Parteien, Wählergruppen und anderen Trägern von Wahlvorschlägen im Zusammenhang mit allgemeinen Wahlen und Abstimmungen auf staatlicher oder kommunaler Ebene in den sechs der Wahl oder Abstimmungen vorangehenden Monten Auskunft aus dem Melderegister über Vor- und Familiennamen, Doktorgrade und Anschriften von Gruppen von Wahlberechtigten erteilen darf, soweit für deren Zusammensetzung das Lebensalter der Betroffenen bestimmend ist. Die Geburtsdaten der Wahlberechtigten dürfen dabei nicht mitgeteilt werden.

    Die Betroffenen haben das Recht, der Weitergabe dieser Daten durch die Einrichtung einer Übermittlungssperre zu widersprechen (§ 50 Abs. 5). Wer bereits früher einer entsprechenden Übermittlung widersprochen hat, braucht nicht erneut zu widersprechen; die Übermittlungssperre bleibt bis zu einem schriftlichen Widerruf gespeichert.

    Wahlberechtigte, die ab sofort von diesem Recht Gebrauch machen möchten, können sich dazu mit uns schriftlich oder auch persönlich wie folgt in Verbindung setzen:

    Markt Nandlstadt, Einwohnermeldeamt, Rathausplatz 1, 85405 Nandlstadt, Tel.: 08756-961018

    Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 08.00 - 12.00 Uhr
                            Mi 14.00 - 17.00 Uhr
                            Do. 14.00 - 18.00 Uhr

    MARKT NANDLSTADT
    gez. Jakob Hartl
    1. Bürgermeister

  • 24.08.2017: Urlaub im Standesamt

    Von Donnerstag, 17. August 2017 bis Mittwoch, 06. September 2017 ist Frau Maier, die Sachbearbeiterin im Standesamt, in Urlaub. Die Vertretung übernimmt Herr Reithmeier, Tel. 08756-961015, E-Mail: michael.reithmeier@markt-nandlstadt.de. Um eine schnelle Bearbeitung zu ermöglichen, vereinbaren Sie bitte bei Herrn Reithmeier möglichst einen Termin.

  • 23.08.2017: Tu was - schau nicht weg!

    Jeder von uns kann als Zeuge und Helfer seinen Beitrag zu mehr Sicherheit leisten!

    Praktische Tipps  dazu gibt es unter www.aktion-tu-was.de, einer Initiative für mehr Zivilcourage durch die Polizei.

    Hier 6 Regeln für den Ernstfall:
    - Helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen
    - Andere aktiv und direkt zur Mithilfe auffordern
    - Genau beobachten und sich Täter-Merkmale einprägen
    - Hilfe organisieren unter Notruf 110
    - Sich um die Opfer kümmern
    - Sich als Zeuge zur Verfügung stellen

    Helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen:
    Jeder kann im Rahmen seiner Möglichkeiten helfen, dass eine Straftat verhindert wird. Dies gilt auch für Verbrechen, die von politisch motivierten Gewalttätern begangen werden - einer Gefahr, der wir alle mit Nachdruck entgegentreten müssen. Manchmal hilft schon ein lautes Wort, um den Täter einzuschüchtern und von seinem Vorhaben abzubringen. Wichtig ist auf jeden Fall eine umsichtige Reaktion: Niemand erwartet, dass Sie Ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzen und den Helden spielen. Es gibt Situationen, in denen die Täter offensichtlich stärker und zu jeder Art von Gewalt bereit sind. Wegsehen oder weglaufen ist aber keine Lösung: Suchen Sie Mitstreiter und verständigen sie umgehend die Polizei. Achten Sie auf räumliche Distanz zum Täter und sprechen Sie das Opfer an: "Kommen Sie her zu uns, wir helfen Ihnen!" Greifen Sie ein und machen Sie klar, dass Gewalt keine Privatangelegenheit ist. Wichtig: "Duzen" Sie den Täter nicht, denn sonst könnten umstehende Passanten einen rein persönlichen Konflikt vermuten. Vermeiden Sie es auch, den Täter zu provozieren oder sich provozieren zu lassen! Behalten Sie einen kühlen Kopf, denn schließlich geht es um unser aller Sicherheit.

    Andere aktiv und direkt zur Mithilfe auffordern
    Oft genug geschieht es am helllichten Tag und unter aller Augen. Mitten in der Fußgängerzone. Beim Einkaufen. Oder in einer belebten Straßenbahn: Ein Mensch wird bestohlen, beraubt, bedroht oder gar zusammengeschlagen. Viele haben es gesehen, doch die meisten wenden sich einfach ab. Dabei hätte Schlimmeres so einfach verhindert werden können - indem nämlich alle gemeinsam eingeschritten wären. Warten Sie deshalb nicht darauf, dass "schon irgend jemand irgend etwas unternehmen" wird. Reagieren Sie als Erste(r) - und machen Sie andere gezielt auf das Verbrechen aufmerksam. Einer direkten Ansprache kann sich niemand entziehen: "Sie, der Herr im Polo-Hemd, helfen Sie mir." Appellieren Sie laut und deutlich an die umstehenden Personen: "Sie, die Dame mit dem Hut: Holen Sie die Polizei." Wenden Sie sich an das Personal in öffentlichen Verkehrsmitteln. Eine starke Gemeinschaft sorgt für ein zivilisiertes Zusammenleben und ein friedliches Miteinander.

  • 23.08.2017: Jubiläumskochbuch zu 1200 Jahre Nandlstadt

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    Rezepte von Nandlstädter Bürgern

    Das Jubiläumskochbuch "Mai schmeckt des guad" mit Rezepten von Nandlstädter Bürgern gibt es im Rathaus zu kaufen bei Frau Danker, Zimmer EG 06, zum Preis von 15,00 Euro.


  • 22.08.2017: Erinnerung an Festjahr

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    Schön war's - das Festjahr 2015!

    Wenn Sie eine bleibende Erinnerung haben möchten, dann holen Sie sich doch die DVD's, die es im Rathaus bei Frau Danker zu kaufen gibt:

    DVD zum Festjahr für 15,00 Euro
    Blu-Ray zum Festjahr für 18,00 Euro
    DVD vom Festumzug für 10,00 Euro

    Oder brauchen Sie ein Geschenk für ehemalige Nandlstädter? Auch dafür bieten sich die DVDs an. Gerade auf der DVD zum Festjahr sind auch wunderschöne Landschaftsaufnahmen und Informationen zum Hopfenbau in unserer Heimat.


  • 22.08.2017: Naturführungen 2017

    Ferien daheim? Noch Tipps für Ausflüge gesucht?

    BayernTourNatur bietet wieder eine Fülle von tollen Führungen in und rund um die Natur. Der Katalog liegt am Informationsständer im Erdgeschoß des Rathauses aus. Sie können sich aber auch unter bayerntournatur.de kundig machen.

  • 21.08.2017: Sind Sie Eltern geworden?

    Das kann ganz schön stressig sein. "wellcome" unterstützt Sie bei Bedarf in den ersten Monaten nach der Geburt bei der Betreuung des Babys und der Geschwisterkinder. "wellcome" hilft da, wo es nötig ist.

    Und ehrenamtliche "Engel" werden auch gesucht!

    Kontakt:
    ZENTRUM DER FAMILIE
    Kammergasse 16
    85354 Freising
    Telefon: 08161 48 93 11
    Fax: 08161 48 93 19
    E-Mail: freising@wellcome-online.de
    www.bildungswerk-freising.de

     

  • 21.08.2017: Kindertagespflege im Landkreis Freising

    Sind Sie berufstätig? Und haben Sie ein kleines Kind? Suchen Sie eine Alternative zur Krippenbetreuung?

    Qualifizierte Kindertagespflege im Landkreis Freising vermitteln Ihnen

    Cornelia Aimer, Diplom-Sozialpädagogin
    Tel. 08161 600236
    Fax 08161 600609
    cornelia.aimer@kreis-fs.de

    und

    Sonja Seisenberger, Diplom-Sozialpädagogin
    Tel. 08161 600257
    Fax 08161 600609
    sonja.seisenberger@kreis-fs.de

    Oder möchten Sie als Tagespfleger/in arbeiten? Sind Sie auf der Suche nach einer erfüllenden, qualifizierten Tätigkeit? Dann sind Sie bei Frau Aimer und Frau Seisenberger ebenfalls richtig!

    Alle relevanten Informationen können Sie auch hier nachlesen.

     

  • 20.08.2017: Ausbildung am Flughafen München

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    Zum Ausbildungsbeginn 1. September 2018 bietet der Flughafen München wieder attraktive Ausbildungsplätze in 15 verschiedenen Berufen und 5 duale Studiengänge an.

    Ausführliche Informationen gibt es unter www.munich-airport.de/schueler.


  • 20.08.2017: Vorsicht vor dem Eichenprozessions-spinner!

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    Wer sich jetzt im Wald oder am Waldrand aufhält, sollte nicht nur die Gefährdung durch Zecken im Auge behalten, sondern auch auf die Raupen und Gespinste der Eichenprozessionsspinner achten - auch dort, wo die unscheinbaren Nachtfalter bereits in den Vorjahren aufgetreten sind.

    Eichenprozessionsspinner kommen vor allem in lichten Eichenwäldern vor. Eine Berührung der Raupen kann allergische Reaktionen an den Atemwegen und der Haut auslösen. Aber auch ihre Gespinste stellen eine nicht zu unterschätzende Allergiequelle dar. Sie haften noch Monate nach dem Schlüpfen an Bäumen und Büschen oder liegen auf dem Boden. Direkter Kontakt ist auf jeden Fall zu meiden. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) empfiehlt, Gespinste der Eichenprozessionsspinner nur von Spezialisten, z. B. von dafür ausgebildeten Baumpflegern, von der Feuerwehr oder von ausgebildeten Schädlingsbekämpfern mit entsprechender Ausrüstung entfernen zu lassen.

    Die feinsten Raupenhärchen sind von sehr langer Haltbarkeit. Deshalb geht die Gefährdung nicht nur von den Raupen, sondern auch von den verlassenen Nestern aus, in denen sich die Brennhaare auch dann noch befinden, wenn die Raupen sich bereits gehäutet und verpuppt haben. Diese verlassenen Nester stellen noch lange Zeit eine Allergeiquelle dar. Die Raupenhaare sind so leicht, dass sie vom Wind weiter getragen und so fein, dass sie sogar eingeatmet werden können. Mit ihren Häkchen haften sie an Schuhen und Kleidern und dringen schließlich durch die Haut und über die Schleimhäute in den Organismus ein.

    "Das möglicherweise noch in den Brennhaaren enthaltene Eiweiß Thaumetopoein kann beim Menschen zu einer Raupendermatitis führen", erklärt SVLFG-Mitarbeiterin Dr. Alexandra Riethmüller. Sie ist im Bereich Prävention unter anderem zuständig für biologische Gefährdungen, zu denen auch die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners gehören. "Typische Hautreaktionen sind Juckreiz, Ausschlag, Quaddeln und Bläschen. Außerdem können Entzündungen der Schleimhäute - wie an der Augenbindehaut und Rachenschleimhaut - sowie Atemnot auftreten. Wiederholter Kontakt verschlimmert die Symptome. In schweren Fällen kann die Reaktion in einen lebensbedrohenden anaphylaktischen Schock münden", ergänzt Dr. Riethmüller.

    Kontakt mit Brennhaaren vermeiden
    Die einfachste und wichtigste Schutzmaßnahme ist, den Kontakt mit den Brennhaaren zu vermeiden. Wer nicht unbedingt muss, sollte befallene Waldgebiete nicht aufsuchen. Wer im Wald arbeitet, sollte unbedingt vor Arbeitsbeginn prüfen, ob sich dort Gespinste befinden und dies gegebenenfalls in seine Arbeitsorganisation einplanen. Entfernt werden dürfen die Gespinste nur von Spezialisten, die über die dafür notwendige Ausrüstung und Kenntnisse verfügen.

    Schutzmaßnahmen bei Arbeiten in de Nähe von befallenen Bäumen
    Lässt sich die Arbeit in der Nähe befallener Bäume oder Sträucher nicht umgehen, dann sind Schutzmaßnahmen zu treffen. Es wird das Tragen persönlicher Schutzausrüstung empfohlen. Dazu gehören
    - Schutzbrille (Korbbrille),
    - partikelfiltrierender Atemschutz der Klasse FFP2/FFP3 mit Ausatemventil
    - körperbedeckende Arbeitskleidung mit Kopfbedeckung oder ein Einweg-Overall (Chemikalienschutz Typ 4B),
    - Schutzhandschuhe mit ausreichender mechanischer Belastbarkeit und
    - geschlossene Schuhe.

    Die getragene Arbeitskleidung sollte nicht in den Wohnbereich gelangen und muss nach dem Arbeitseinsatz umgehend gewaschen werden. Benutzte Einwegoveralls sind nach dem Einsatz in geschlossenen Plastiksäcken zu entsorgen. In jedem Fall ist es nach einem Kontakt mit den Raupenhärchen erforderlich, sich gründlich zu duschen und die Haare zu waschen.

    Was tun, wenn Symptome auftreten?
    Sollten Sie während der Arbeit Hautreaktionen oder Atemwegsbeschwerden feststellen, brechen Sie Ihre Tätigkeit umgehend ab und suchen Sie einen Arzt auf. Treten Krankheitssymptome zeitverzögert auf, sollte ebenfalls ein Arzt aufgesucht werden. Informieren Sie ihn, dass ein Zusammenhang zwischen den Symptomen und den Brennhaaren des Eichenprozessionsspinners möglich sein kann.

    Weiterführende Informationen und eine Musterbetriebsanweisung zum Schutz vor Eichenprozessionsspinnern gibt es im Internet unter www.svlg.de > Suchbegriff: Eichenprozessionsspinner. Für eine persönliche BEratung stehen die Präventionsmitarbeiter der SVLFG zur Verfügung. Die regional zuständigen Ansprechpartner sind ebenfalls online zu finden unte www.svlfg.de > Prävention > Ansprechpartner.

    Zum Bild: Prozession von Raupen des Eichenprozessionsspinners (Quelle: FVA Baden-Württemberg)


  • 19.08.2017: Jugendtreff Nandlstadt feiert 1. Geburtstag!

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    Ein Jahr ist es nun schon her, dass der Jugendtreff Nandlstadt am 24. Juli 2016 seine Pforten für die Nandlstädter Jugendlichen geöffnet hat. Für die Jugendpflegerin und Leiterin des Jugendtreffs Vroni Hartl auf jeden Fall ein Grund zum Feiern, denn der Jugendtreff hat sich im vergangenen Jahr gut etabliert und weiter entwickelt - sogar eine kleine Stammgruppe von Besucher/-innen gibt es schon.

    12 Jungs und Mädels kamen dann am 25. Juli im Jugendtreff zusammen, um das vergangene Jahr - und hoffentlich noch viele weitere Jahre - zu feiern. Zwei Jugendliche haben sogar extra für diesen Anlass den Kochlöffel geschwungen und lecker Kuchen gebacken, der gern von allen verspeist wurde.

    Der Jugendtreff Nandlstadt ist im August vor allem durch Angebote im Rahmen der Ferienspiele belegt - im September gibt es dann aber wieder ganz normale Öffnungszeiten, zu denen wie immer alle Kinder und Jugendlichen aus Nandlstadt sehr herzlich eingeladen sind! Aktuelle Angebote und Öffnungszeiten gibt es im Jugendtreff oder Rathaus bzw. auf der Facebook-Seite "Jung in Nandlstadt".


  • 19.08.2017: Straßensperre Gründl-Oberappersdorf

    Bei der Kreisstraße FS 10 zwischen Gründl und Oberappersdorf muss der Unterbau erneuert werden. Deshalb ist sie vom 28. August bis 23. September komplett gesperrt.

    Das Landratsamt Freising bittet alle Verkehrsteilnehmer, die Beschilderung der Umleitung zu beachten. Da die Arbeiten in die Zeit der Hopfenernte fallen, kann es für die Hopfenwägen teilweise zu längeren Anfahrtswegen kommen. Die Zufahrt zu den Grundstücken und Hopfengärten ist aber jederzeit gewährleistet.

  • 19.08.2017: Sommer - Ferienzeit - Zeit zum Schmökern

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    Wenn die Tage lang und warm sind, es es draußen am allerschönsten. Alle, die den Sommer lieben, finden in der Nandlstädter Gemeindebücherei abwechslungsreiche Tipps und spannende Geschichten rund um die schönsten Wochen der warmen Jahreszeit.

    In den Sommerferien (01. August bis 12. September) hat die Bücherei immer am Freitag von 16:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

    Das Büchereiteam wünscht allen großen und kleinen Leserinnen und Lesern eine schöne Urlaubs- und Ferienzeit.


  • 18.08.2017: Mikrozensus 2017 im Januar gestartet
    Interviewer bitten um Auskunft

    Auch im Jahr 2017 wird in Bayern wie im gesamten Bundesgebiet wieder der Mikrozensus, eine amtliche Haushaltsbefragung bei einem Prozent der Bevölkerung, durchgeführt. Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik werden dabei im Laufe des Jahres rund 60 000 Haushalte in Bayern von besonders geschulten und zuverlässigen Interviewerinnen und Interviewern zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage sowie in diesem Jahr auch zu ihrer Gesundheit befragt. Für den überwiegenden Teil der Fragen besteht nach dem Mikrozensusgesetz Auskunftspflicht.

    Im Jahr 2017 findet im Freistaat wie im gesamten Bundesgebiet wieder der Mikrozensus, eine gesetzlich angeordnete Stichprobenerhebung bei einem Prozent der Bevölkerung, statt. Mit dieser Erhebung wrden seit 1957 laufend aktuelle Zahlen über die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung, insbesondere der Haushalte und Familien, ermittelt. Der Mikrozensus 2017 enthält zudem noch Fragen zur Gesundheit, der Körpergröße und dem -gewicht sowie zu den Rauchgewohnheiten. Die durch den Mikrozensus gewonnenen Informationen sind Grundlage für zahlreiche gesetzliche und politische Entscheidungen und deshalb für alle Bürger von großer Bedeutung.

    Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, finden die Mikrozensusbefragungen ganzjährig von Januar bis Dezember statt. In Bayern sind demnach bei rund 60 000 Haushalten, die nach einem objektiven Zufallsverfahren insgesamt für die Erhebung ausgewählt wurden, wöchentlich mehr als 1 000 Haushalte zu befragen.

    Das dem Mikrozensus zugrunde liegende Stichprobenverfahren ist aufgrund des geringen Auswahlsatzes verhältnismäßig kostengünstig und hält die Belastung der Bürger in Grenzen. Um jedoch die gewonnenen Ergebnisse repräsentativ auf die Gesamtbevölkerung übertragen zu können, ist es wichtig, dass jeder der ausgewählten Haushalte auch tatsächlich an der Befragung teilnimmt.  Aus diesem Grund besteht für die meisten Fragen des Mikrozensus eine gesetzlich festgelegte Auskunftspflicht, und zwar für bis zu vier aufeinander folgende Jahre.

    Datenschutz und Geheimhaltung sind, wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik, umfassend gewährleistet. Auch die Interviewerinnen und Interviewer, die ihre Besuche bei den Haushalten zuvor schriftlich ankündigen und sich mit einem Ausweis des Landesamts legitimieren, sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet. Statt an der Befragung per Interview teilzunehmen, hat jeder Haushalt das Recht, den Fragebogen selbst auszufüllen und per Post an das Landesamt einzusenden.

    Das Bayerische Landesamt für Statistik bittet alle Haushalte, die im Laufe des Jahres eine Ankündigung zur Mikrozensusbefragung erhalten, die Arbeit der Erhebungsbeauftragten zu unterstützen.

  • 18.08.2017: Lehrreiches Jahr im Johannes-Kindergarten

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    Für die Kinder des Johannes-Kindergartens ging jetzt ein ereignisreiches Jahr zu Ende. Unter dem Thema "Kirche, Bäcker, Bauernhaus - wir kennen uns in Nandlstadt gut aus" machten die 5 Kindergartengruppen zahlreiche Exkursionen durch den Markt. Viel lernen und erfahren konnten sie beim Besuch von Friseuren, einem Schuhgeschäft, einer Gärtnerei, der Bücherei, der Zahnärztin, beim Imker Gottfried Schillinger, bei der Feuerwehr und beim Pizzabäcker Antonio Chiffi vom Ristorante La Piazza. Es gäbe noch viel mehr zu entdecken, aber jetzt sind alle in die großen Ferien gestartet.

    Das gesamte Kindergartenteam bedankt sich bei allen Personen und Geschäften, die sich viel Zeit für den Nachwuchs genommen haben.

    Bild: Antonio zeigte den Kindern, wie man Pizza macht.


  • 18.08.2017: Warnung vor Afrikanischer Schweinepest

    Die Afrikanische Schweinepest bedroht seit geraumer Zeit - aus dem Baltikum kommend - die Hausschweinebestände in Mitteleuropa. An der Ostgrenze Polens wurden bereits mehrere betroffene Hausschweinbestände getötet, Wildschweine als wichtigster Überträger werden intensiv bejagt.

    Wie Sie sicherlich in den letzten Wochen der Presse entnommen haben, wurden beunruhigenderweise nun auch Wildschweine in Tschechien und Rumänien positiv auf die Afrikanische Schweinepest getestet. Diese ist zwar für Menschen ungefährlich, aber ein Übergreifen der Seuche nach Deutschland und in deutsche Hausschweinebestände hätte unmittelbare Exportverbote für deutsches Schweinefleisch zur Folge, betroffene Bestände müßten getötet werden und der finanzielle Schaden wäre immens. Neben direktem Kontakt durch Wildschweine sind eine weitere wichtige zu kontrollierende Eintragsquelle Lebensmittel, die Schweine- oder Wildschweinefleisch aus dem betroffenen Ausland enthalten. Insbesondere Mitbringsel aus dem internationalen Reiseverkehr, LKW-Fahrer mit Verpflegung aus osteuropäischen Staaten, aber auch Jagdtrophäen sowie verschmutzte Jagdkleidung können hier eine wichtige Rolle bei der Übertragung in unsere Hausschweinebestände spielen.

    Bitte, seien Sie auch besonders wachsam im Umgang mit Lebensmittelresten - und werfen Sie daher entsprechende Speisereste nur in verschlossene Müllbehälter! Illegale Müllentsorgung im Gelände könnte zur Folge haben, dass sich Wildschweine an den Resten bedienen und die Pest so übertragen wird.

  • 17.08.2017: Schwimmkurse für Kinder

    Ab Oktober bietet die VHS Nandlstadt wieder Schwimmkurse für Kinder ab vier Jahren an. Der Kurs findet an 10 Nachmittagen (zweimal wöchentlich) statt. Die genauen Termine und die Gebühren teilt die VHS auf Anfrage mit.

    VHS Nandlstadt
    Marktstr. 25
    85405 Nandlstadt

    Tel. 08756-2157
    Fax 08756-2235
    e-Mail: info@vhs-nandlstadt.de
    Homepage: www.vhs-nandlstadt.de

    Öffnungszeiten:
    Dienstag 10:00 - 12:00 Uhr
    Mittwoch 10:00 - 12:00 Uhr
    Freitag 14:00 - 16:00 Uhr

  • 14.08.2017: Stromfressern auf der Spur

    Möchten Sie wissen, wieviel Strom Ihre Haushaltsgeräte verbrauchen? Möchten Sie Stromfressern auf die Spur kommen?

    In der Nandlstädter Gemeindebücherei können Sie ein Energiesparpaket kostenlos ausleihen und den Stromverbrauch damit messen.

  • 11.08.2017: Terminvereinbarung im Standesamt

    Das Standeamt der Marktgemeinde ist zu folgenden Zeiten besetzt:

    Montag 08:00 - 12:00 Uhr
    Donnerstag von 14:00 Uhr - 18:00 Uhr
    Freitag von 08:00 - 12:00 Uhr

    Außerhalb dieser Zeiten ist eine Terminvereinbarung bei Michael Reithmeier unter Tel. 08756/961015 oder michael.reithmeier@markt-nandlstadt.de erforderlich.

  • 11.08.2017: Bayerisches Betreuungsgeld

    Wer bekommt Bayerisches Betreuungsgeld?
    Das Bayerische Betreuungsgeldgesetzt gilt rückwirkend zum 1. Januar 2015. Dies ermöglicht einen nahtlosen Übergang von der bisherigen Bundes- zur jetzigen Landesleistung. Das Betreuungsgeld soll diejenigen Eltern unterstützen, die eine Alternative zur öffentlich geförderten Kinderbetreuung wünschen und deshalb die Betreuung ihres ein- oder zweijährigen Kindes selbst übernehmen oder familiär oder im privaten Umfeld organisieren möchten.

    Erwerbstätigkeit und Einkommen
    Das Betreuungsgeld ist einkommensunabhängig. Es wird auch unabhängig davon gezahlt, ob und in welchem Umfang die Eltern erwerbstätig sind. Das Betreuungsgeld knüpft also nicht an eine Reduzierung der Erwerbstätigkeit eines oder beider Elternteile an.

    Anspruch auf Bayerisches Betreuungsgeld hat grundsätzlich, wer ...
    - seine Hauptwohnung oder gewöhnlichen Aufenthalt in Bayern hat
    - mit seinem Kind in einem Haushalt lebt
    - für dieses Kind zum Zeitpunkt der Antragstellung die altersentsprechende Früherkennungsuntersuchung gemäß den Kinder-Richtlinien durchgeführt hat
    - für das Kind keinen Platz in der öffentlich geförderten Kindertagesbetreuung (Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege) in Anspruch nimmt.
    Eine öffentliche Förderung in Bayern ist gegeben, wenn die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) gefördert wird.
    Der Betreuungsgeldbezug endet, wenn mindestens eine Anspruchsvoraussetzung entfällt, insbesondere bei Inanspruchnahme einer öffentlich geförderten Kinderbetreuung.

    Wie hoch ist das Bayerische Betreuungsgeld und wie lange wird es gezahlt?
    Das Betreuungsgeld beträgt für jedes Kind 150 Euro im Monat.
    Für jedes Kind wird längstens für 22 Lebensmonate Betreuungsgeld gezahlt.
    Das Betreuungsgeld wird beim Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe und Kinderzuschlag in voller Höhe als Einkommen berücksichtigt.

    Bayerisches Betreuungsgeld neben Bayerischem Landeserziehungsgeld
    Seit mehr als 25 Jahren gewährt der Freistaat Bayern jungen Familien als besondere Familienleistung das Bayerische Landeserziehungsgeld. Es ist einkommensabhängig, wird im unmittelbaren Anschluss an das Elterngeld bezahlt und unterliegt anderen Anspruchsvoraussetzungen als das Betreuungsgeld. Bayerisches Betreuungsgeld und Bayerisches Landeserziehungsgeld können unabhängig voneinander und gleichzeitig bezogen werden. Nähere Informationen zum Landeserziehungsgeld erhalten Sie bei Ihrem Zentrum Bayern Familie und Soziales: www.zbfs.bayern.de.

    Wann wird Bayerisches Betreuungsgeld bezahlt?
    Das Betreuungsgeld kann grundsätzlich vom 15. Lebensmonat des Kindes bis zum Ende des 36. Lebensmonats bezogen werden.
    Vor dem 15. Lebensmonat des Kindes kann Bayerisches Betreuungsgeld nur in den Ausnahmesituationen bezogen werden, in denen die Eltern die ihnen insgesamt zustehenden Monatsbeträge des Eltergeldes bereits vollständig erhalten haben (Beispiel: Vater und Mutter haben parallel 7 Monate Elterngeld bezogen). Der Betreuungsgeldbezug endet auch in diesen Fällen nach 22 Monaten
    Ab dem 15. Lebensmonat können Bayerisches Betreuungsgeld und EltergeldPlus sowie der Partnerschafts-Bonus gleichzeitig bezogen werden.
    Das Betreuungsgeld kann rückwirkend im Regelfall höchstens für die letzten drei Monate vor Beginn des Monats, in dem der Antrag auf Betreuungsgeld eingegangen ist, gezahlt werden.

    Hinweis:
    Das Bayerische Landesjugendamt bietet in einem "Elternbrief Extra" eine Entscheidungshilfe für Eltern, ob und wann Sie Ihr Kind in eine Kindertageseinrichtung geben. Sie können diesen unter www.elternimnetz.de/elternbriefe/index.php abrufen.

    Weitere Infos, Beratung und Antragstellung
    Zuständig für das Bayerische Betreuungsgeld ist das Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS).

    Bei Fragen zum Bayerischen Betreuungsgeld wenden Sie sich bitte an das zentrale Servicetelefon Betreuungsgeld des ZBFS, das Sie unter folgender Telefonnummer erreichen: 0931 3209 0929.

    Auf der Internetseite www.betreuungsgeld.bayern.de finden Sie weitere Informationen zum Bayerischen Betreuungsgeld.

    Eltern, die in Bayern Elterngeld bezogen haben bzw. beziehen, erhalten unaufgefordert einen Antrag zugesandt.

  • 10.08.2017: Vorsicht vor Wohnungseinbrechern!

    Ihre Polizei möchte Sie vor Schaden schützen!!!

    Informationen über Sicherungsmöglichkeiten für Ihr Haus bzw. Ihre Wohnung finden Sie im Internet unter www.k-einbruch.de (Interaktives Haus) und www.polizei-beratung.de.

    Darüber hinaus können Sie die kostenloste Beratung der für Ihren Wohnort zuständigen Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle nutzen.